in the heat of the desert

Der Teil der USA-Tour, auf den ich mich im Vorfeld ganz besonders gefreut hatte, war der Teil mit ganz viel Natur.
Neben dem Grand Canyon standen mit dem Painted Desert und dem Pertrified Forrest zwei weitere Nationalparks auf dem Plan, beide mit unglaublich tollen, bizarren Landschaften.
Und wir wurden nicht enttäuscht. An der Felskante zu stehen und in diese unendlich wirkende Weite des Painted Desert zu blicken, machte einen schlicht sprachlos. Hätte es die spärliche Vegetation nicht gegeben, man wäre sich vorgekommen wie auf dem Mars.

Die Erosion hat hier im Laufe der Zeit eine wunderbar farbenfrohe Landschaft geschaffen.
Auch der Pertrified Forrest mit seinen versteinerten Baumstämmen, welche seit der Zeit der Dinosaurier (genauer: seit dem späten Trias) dort liegen, war mehr als beeindruckend. Diese Versteinerungen entstanden durch Kieselsäure, die in die umgefallenen und unter Schlamm begrabenen Baumstämme eindrang, zu einer Zeit, als diese heutige Wüste noch ein Sumpfgebiet war.
Ein weiteres Highlight war ein Relikt aus einer wesentlich späteren Zeit: der rostige Oldtimer, der den Punkt markiert, wo die Old 66 den Nationalpark kreuzt.

Fakt 1: ich hätte mich dort dumm und dämlich knipsen können.
Fakt 2: eine USA-Nationalpark-Tour wurde meiner Reisewusch-Liste hinzugefügt.











Natürlich gab es auch hier wieder ein paar Bilder mit meiner lieben Widget. :)